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Laboe ist immer eine Urlaubs-Reise wert!

Im Jahre 1240 wird Laboe erstmals als Lubodne urkundlich erwähnt. Der Name, der Schwanenort bedeutet. Der Schwan ist auch das Wappentier Laboes. Bei einer Schlacht am 23. Juli 1644 zwischen Dänemark und Schweden, die um die Vormachtstellung der Ostsee kämpften, wurde Laboe bis auf zwei Häuser niedergebrannt.

Laboe ist u.a. wegen seines ca.3 km langen hervorragenden Strandes seit über 100 Jahren berühmt als Badeort und aufgrund seiner Lage an der Kieler Förde ein beliebter Segelhafen und Ausflugsort. Das Ostseebad Laboe ist durch seine verschiedene Ortsteile mit unterschiedlichem Charme und Charakter geprägt. Im Oberdorf ist noch der alte, landwirtschaftlich geprägte Runddorfcharakter erhalten geblieben, während das Unterdorf deutlich maritimen Charakter zeigt. Ein Wahrzeichen Laboes, die Mühle, dreht seit 1872 ihre Flügel. Zum Laboer Hinterland gehört die historische Landschaft der Probstei mit Feld, Wald, Wiesen und Seen.

In Laboe gibt es zwei Yachthäfen mit über 700 Liegeplätzen sowie einen Fischerei- und Gewerbehafen. Auch das Angebot der Hochsee-Angelschiffahrt wird gerne angenommen. Daneben bestehen Möglichkeiten, Segelschiffe zu chartern oder die verschiedenen Segelscheine in Segelschulen zu erwerben. Eine Surfschule komplettiert das Angebot.

Informationen für Urlauber:

Laboe verfügt über ein Bettenkontingent von ca. 1.903 Einheiten.

Hotelbetten: 93; Betten in Pensionen: 124; Betten in Privatzimmern: 114; Betten in Appartements und Ferienwohnungen: 1572

Veranstaltungen: Sandburgen Festival; Flohmärkte; Laboer Hafengeburtstag; Tag der Seenotrettung; Skate-Fun Tour; Klassiker Regatten Laboe; Kite Surf Trophy; Die Bädertour; Laboer Weinfest; Laboer Dorschtage; Seifenkistenrennen Sky-Cup Laboe; Color Line Strand Derby; Maritimer Weihnachtsbasar am Hafen; Internat. Shantychor Treffen Laboe; Beachsoccer Ostsee Cup Laboe

Für Kinder: Figurentheater; Jonglier- und Zauberschule; Weihnachts-Figurentheater; Urlaubskindergarten Laboe; Surfschule; Diso im Meerwasser-Hallenbad; Minigolf

Urlaub in Laboe ist Erholung pur. Da ist für jeden was dabei. Hier kann man sich nach Lust und Laune in der Sonne aalen, Konzerte und Museen besuchen, sn zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen, segeln, surfen und im Gummiboot die Ostsee erkunden - in Laboe ist Platz für alle. Der riesige Strand wirkt nie überfüllt, das Wasser ist warm und großflächig kinderfreundlich flach. In zahlreichen Pensionen, Hotels und Fremdenzimmern kommt der Urlauber gut und bequem unter.

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Laboe gehören die Museen: Das Marine-Ehrenmal und U 995. Hier einige Informationen dazu:

Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Außenförde. Zwei Aufzüge oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet. Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den DMB am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.

Auf 5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Größe von acht Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, die Historische Halle mit zahlreichen Schiffsmodellen und anderen marine- und schiffahrtsgeschichtlichen Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter große, mit Wesersandstein belegte Freifläche. Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf eine Idee von 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Etwa 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffizier- vereinigung stammend – waren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt.


Von 1993 - 1998 wurde die Anlage einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM/2,3 Mio € wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht sowie aus Spenden, die über die Hälfte des Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen nicht zur Verfügung Parallel zu den baulichen Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit kompetenten Historikern eine sorgfältige Überprüfung der inhaltlichen Aussagen des Ehrenmals, um unter Wahrung historischer Zusammenhänge mißverständliche Darstellungen zu präzisieren und die Gesamtaussage in würdig angemessener Form zu aktualisieren. In diesen noch nicht abgeschlossenen, sondern auch in Zukunft einem stetigen Wandel unterliegenden Prozeß fällt auch die 1996 erfolgte Einrichtung der Gedenkstätten für die Deutsche Marine und die Zivile Schiffahrt.

Technische Angaben:


Breite des Ehrenhofes 85 m
Größe des Ehrenmalgeländes 5,7 ha
Höhe des Turmes über der Ostsee 85 m
Länge der Historischen Halle 64 m
Höhe des Aufzugschachtes 63 m
Höhe des Turms vom Fuß 72 m
Höhe der Historischen Halle 4 m
Durchmesser der Gedenkhalle 27 m
Zahl der Treppenstufen 341
Länge des Ehrenhofes 65 m
Höhe der Gedenkhalle 6 m

rechts: Luftbilder des Marine-Ehrenmals

Ein weiteres technisches Highlight ist das Unterseeboot "U995", das am Strand von Laboe vor dem Marine-Ehrenmal aufgestellt ist. Das U-Boot ist begehbar und kann besichtigt werden. Ein absolutes "Muss" für jeden Laboe-Besucher!

Am 13. März 1972 wurde U-995 von zwei Schwimmkränen nach Laboe überführt und als technisches Museum am Strand vor dem Marine-Ehrenmal abgesetzt. Das Boot war am 16. September 1943 beim Blohm & Voss in Hamburg in Dienst gestellt worden. Es gehörte zum Typ VII C, von dem bis 1945 insgesamt 693 Einheiten fertiggestellt wurden. Bis zu seiner Außerdienststellung am 8. Mai 1945 im norwegischen Drontheim wurde U-995 vorwiegend im Nordmeer gegen Geleitzüge und auslaufende Konvois und Sicherungsstreitkräfte eingesetzt. Im Jahre 1947 wurde U-995 zusammen mit zwei weiteren VII- C-Booten von der Königlichen Norwegischen Marine übernommen. Ab Dezember 1952 fuhr es als "Kaura" – NATO-Bezeichnung "S-309" – unter norwegischer Flagge. Mit einer Besatzungsstärke von 45 Mann wurde es in der Küstenverteidigung und als Schulboot eingesetzt und nahm in den folgenden Jahren an zahlreichen NATO-Flottenübungen teil.

1965 beschloß die norwegische Marine, der deutschen Bundesmarine das Boot als Zeichen der Aussöhnung zum Geschenk zu machen. Am 14. Oktober 1965 nahm der Schlepper "Fairplay II" den Kriegsveteranen auf den Haken und, trat mit ihm den Marsch nach Kiel an. In Deutschland zeigte sich, daß es nicht einfach war, einen würdigen Aufstellungsort zu finden.

Rund 750.000 DM – so die damalige Kalkulation, würde es allein kosten, das Boot an Land zu bringen und aufzustellen. Weitere ständige Kosten werde die Pflege des dauernd von Rost bedrohten Bootskörpers verursachen. Nachdem Kiel und Wilhelmshaven abgewinkt hatten und auch das Interesse des Deutschen Museums in München angesichts der Kosten des Überlandtransports schnell erloschen war, wurde das Boot nach eingehenden Überlegungen und Kalkulationen als Leihgabe der Marine an den Verein Deutscher Marinebund e.V. übergeben.

Quelle: http://www.deutscher-marinebund.de/u-boot-u-995/u-995

Hier einige Bilder von U995 (Auf die Thumbnails klicken, um die Bilder zu vergrößern)

Infos zu
U995 - hier!

Weitere Informationen über Laboe finden Sie hier (externe Links):

Panorama-Rundblicke über Laboe

Website www.laboe.de

Der Laboer Yachthafen

Gastro-Führer Laboe (pdf)

Bettenangebot und Pauschalangebote in Laboe

Das Ostseebad Laboe verspricht aktiven Urlaubsspaß. Direkt an der Kieler Förde gelegen, kommen in Laboe Jung und Alt auf ihre Kosten. Besonders für Kinder sind der feinsandige Badestrand und die breiten, dem Strand vorgelagerten Sandbänke ein Ereignis ganz besonderer Art. Ausgelassen können Sie im flachen Wasser baden und nach Herzenslust mit dem weißen Sand Burgen bauen. Und wenn es mal etwas kälter ist, sorgt das Meerwasser – Hallenbad für eine gelungene Alternative. Ein besonderer Höhepunkt ist der malerische Yacht- und Fischereihafen. Hier können Sie fangfrischen Fisch direkt von den Fischerbooten kaufen, oder mit dem Fördedampfer in die Landeshauptstadt Kiel fahren.

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