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Flensburg
die nördlichste Stadt Deutschlands, an der schmalsten
Stelle zwischen Nord- und Ostsee. Die Nähe zum Wasser sorgt
für die einzigartige frische Luft und ein hervorragendes
Klima und damit allein schon für gute Erholung!
Der
Flensburger Fjord führt mit seiner Spitze direkt in den Flensburger
Hafen. An beiden Seiten, auf deutscher und dänischer Seite
liegen wunderbare Strände mit sanft abfallendem Wasser. Dahinter
herrliches weites Land, über das man den Blick schweifen
lassen kann und darüber der berühmte schleswig-holsteinischen
Himmel, der schon Emil Nolde faszinierte. Ein Urlaub in Flensburg
ist ein unvergeßliches Erlebnis.
Auf
deutscher Seite die Landschaft Angeln hier wechseln sich
Felder, Hügel, Wälder und Seen ab und machen sie nicht
nur zur Rapsblüte zu einem reizvollen Ausflugsziel für
Wanderer und Radfahrer. Auf dänischer Seite zum Beispiel
der Gendarmenpfad,
ein Wanderweg, der sich über 74km lang malerisch und fast
ausschließlich am Wasser entlangschlängelt. Passend
zur Natur gestaltet sich das sportliche Angebot am Flensburger
Fjord. Hier lässt es sich an den Ostseestränden herrlich
baden und ausspannen und auch die Nordsee ist nur 45 Minuten entfernt.
Das
Wassersportrevier ist eines der schönsten in Europa und bietet
fantastische Möglichkeiten zum Angeln, zum Surfen oder zu
ausgedehnten Törns, durch die dänische Südsee bis
nach Skandinavien und in die baltische See. Der Blick vom Wasser
auf die Umgebung ist dabei genauso schön, wie andersrum,
und so bestechen die großzügigen Golfplätze in
der Umgebung mit ihrer wirklich einmaligen Lage. Die herrliche
Landschaft, die an manchen Stellen übrigens gar nicht so
flach ist, wie man gemeinhin denkt, lockt nicht nur Spaziergänger
und Wanderer, sondern begeistert zunehmend auch Marathonläufer
und Triathleten, die sich zum Ostseeman oder zum You!MM
im Sommer ein Stelldichein geben.
Und
wer das Glück der Erde auf dem Rücken der
Pferde oder auf einem Drahtesel sucht, wird auch dieses hier finden.
Fahrräder für Touren durch die gut ausgewiesenen Radwege
kann man überall ausleihen, und viele Reitställe bieten
Reitunterricht und Ausritte durch die einmalige Landschaft an
oder sogar die Möglichkeit, das eigene Pferd unterzubringen.
Ein Highlight der Region ist sicherlich das Insel-Hopping
mit dem Flugzeug. So lassen sich die abwechslungsreichen Küstenlinien
und die vielen sehenswerten Inseln der Dänischen
Südsee aus einer ganz anderen Perspektive erkunden...
Zwei
Länder, zwei Küsten, zwei Kulturen. Flensburg lebte
400 Jahre unter der dänischen Krone. Hier lag die deutsche
und die dänische Kultur im Wettstreit, hier ist noch heute
alles deutsch und dänisch, doppelt und gemischt. Terrassenförmig
spielerisch staffeln sich die Häuserzeilen an den Hängen
wie ein Amphi-Theater um den Hafen, das Herz der Stadt.
Hier folgt man den Spuren alter Kapitäne mit dem Geruch von
Abenteuer, Salz und Teer. Flensburg ist das Zentrum der alten
braunen Segelschoner, der kaiserlichen Yachten und der alten Dampfer.
Eine Fahrt auf dem Flensburger Fjord bleibt ein unvergessliches
Erlebnis. Direkt am Anleger gelegen, erzählen das Schiffahrtsmuseum
und Deutschlands einziges Rum-Museum mehr Geschichten von Seefahrt
und Rum. Im 18. Jahrhundert war Flensburg einer der bedeutendsten
Handelshäfen für die Schiffe der Westindienflotte und
vor 150 Jahren fand auf dem Flensburger Fjord die erste Regatta
der westlichen Ostsee statt und auch heute noch ist das maritime
Angebot für See- und "Seh-Leute" riesengroß
und vielfältig.
Vor
dem Schiffahrtsmuseum am Hafen startet im Sommer der älteste
Salondampfer Deutschlands, die Alexandra,
zu seinen Förderundfahrten. Auf Ausflugsschiffen kann man
von Flensburg nach Glücksburg oder auf die dänische
Seite übersetzen... Wer segelt, findet bis in den Flensburger
Hafen hinein zahlreiche Möglichkeiten, in Segelhäfen
festzumachen. Wer das Segeln hingegen lernen will, kann das in
Deutschlands größter und ältester Segelschule,
der Hanseatischen Yachtschule, direkt zwischen Flensburg und Glücksburg.
Maritime Höhepunkte sind schließlich die Regatten und
Wettfahrten und ihre Hafenfeste, die im Sommer Segelsportler und
Besucher nach Flensburg ziehen: im Mai wird mit der Rum-Regatta
am Museumshafen an die Zeiten der Westindienfahrt erinnert, im
Juni treffen sich die schlanken klassischen Yachten und die schnittigen
Motorboote zu den Robbe & Berking Classics. Abwechselnd finden
das "Flensburger
Dampf Rundum" im Juli und die Nautics
im August statt dann präsentieren sich die qualmenden
Schönheiten oder großen Windjammer dem begeisterten
Publikum.
Flensburg
webcams:
www.flensburg.de/touristik/webcam.html
http://www.stadtwerke-flensburg.de/index.php?id=231
http://www.stadtwerke-flensburg.de/index.php?id=232
http://www.stadtwerke-flensburg.de/index.php?id=233
Flensburg
ist natürlich kinderfreundlich - hier gibt es die Phänomenta,
die phänomenale Erlebnis-Ausstellung zum Mitmachen rund um
sehen, hören, riechen und alles probieren... Und die Kinderwerft
am Museumshafen, und das Kindermuseum, und die Spielmeile in der
Innenstadt, und, und, und,...
Pott,
Plopp und Punkte - das sind die 3 P´s, die einen zu
Flensburg spontan einfallen. Flensburg ist die Stadt des edlen
Rums, des süffigen Bieres und des KBA. Wer von ersteren beiden
zuviel hinterm Lenkrad hatte, findet sich schnell in der großen
Verkehrssünder-Kartei des Kraftfahrtbundesamtes
wieder. Also, besser nie vergessen: Don´t drink &
drive!
Flensburg
war im 18. Jahrhundert einer der bedeutendsten Handelshäfen
für die Schiffe der Westindien-Flotte. Ihr Ziel waren ursprünglich
die Jungferninseln in der Karibik, die ehemals dänisch-westindischen
Inseln St. Croix, St. Thomas und St. John. Von dort brachten Sie
den Roh-Rum, Killdevil genannt, in die Stadt - und damit die Urform
des Rums, ein starkes Getränk der Einwohner Westindiens.
Die vielen Shanties um die berühmte Buddel Rum
zeugen noch heute davon. Gebrannt wurde der Rum (und wird es noch
bis heute) in der Karibik, die Flensburger Rumfabrikanten verschnitten
und veredelten das starke und klare Getränk, das durch die
Lagerung in Holzfässern seine bräunliche Farbe erhält,
im Laufe der Jahrhunderte immer weiter.
Seit
1888, dem Gründungsjahr der Flensburger
Brauerei, gehört das Plop aus Flensburg zum
guten Ton. Immerhin wird dort seit jeher in Premium-Qualität
und nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Selbst
als alle anderen Brauereien auf den Kronkorken umstellten, hielt
man in Flensburg am bewährten Bügelverschluss fest.
Das damit verbundene Plop ist längst zum Flensburger
Markenzeichen geworden. Das Flensburger Bier zeichnet sich aus
durch herbe Frische, würzigem Geschmack und einer hervorragenden
Bekömmlichkeit. Die gute Qualität wird durch große
Sorgfalt bei der Verwendung bester Rohstoffe und dem Einsatz modernster
Technik gewährleistet. Das Flensburger Brauwasser wird aus
unterirdischen Gletscherströmen Nordskandinaviens gewonnen
- es steigt aus 240 Metern empor und ist frei von jeglichen Schadstoffen.
Ein besonders schonendes Brauverfahren sorgt außerdem dafür,
dass alle biologisch wertvollen Inhaltsstoffe im Bier enthalten
bleiben.
Besonders
faszinierend sind die gut erhaltenen bzw. exzellent restaurierten
historischen Bauwerke in Flensburg. Die weltkriege haben in Flensburg
nicht allzuviel Schaden angerichtet, und so erstrahlt die Innenstadt
weitgehend in alter Pracht. Der Spaziergang in den Strassen und
Gassen Flensburgs gleicht einer Zeitreise in die Ära der
großen Handelshäuser und der vollschiff-Flotten, die
bis in die Südsee unterwegs waren, um das "flüssige
Gold" nach Norden zu verschiffen. Die berühmten alten
romantischen Kapitäns- und Kaufmannshöfe, die wunderbaren
Fassaden, die alten Märkte und Plätze, die sprudelnden
Brunnen, Cafes und Galerien laden zum Verweilen ein. Flensburg
ist die Einkaufsstadt zwischen Hamburg und Kopenhagen.
Glasgedeckte Passagen und großstädtische Schaufenster
wechseln mit kuriosen Tattoo-Shops, kleinen Spezialitäten-,
Kunst-, Design- und Antiquitätenläden.
Hier
einige der deutschen Kirchen in der Stadt:
Das
Stadtbild von Flensburg ist geprägt von alten und restaurierten
Ziegelbauten, die einen gemütlichen urbanen Charakter erzeugen
und z.T. auf große Traditionen zurückblicken. Hier
gibt es an jeder Ecke ein bauhandwerkliches Kleinod zu entdecken.
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