Der
Kanal führt in einer Länge von 98,7 Km (53,3 sm) von der Elbe
bei Brunsbüttel nach der Kieler Förde bei Holtenau. Er stellt
eine Verbindung von der Nordsee zur Ostsee her und bringt für Schiffe,
die aus der Deutschen Bucht und der südlichen Nordsee nach Ostseehäfen
bestimmt sind, eine erhebliche Wegabkürzung. Der Kanal hat an der
Oberfläche eine Breite von mindestens 162 m, eine Sohlenbreite
von 90 m bei einer Sohlentiefe von 11 m.
Der
Normalwasserstand des Kanals liegt etwa 1,4 m über dem mittlerem
Niedrigwasser und 1,4 m unter dem mittlerem Hochwasser der Elbe bei
Brunsbüttel und etwa gleich mit dem mittlerem Wasserstand der Kieler
Förde. Die Zählung der Kilometer an den Lampenmasten befestigten
Kilometertafeln beginnt bei der Einfahrt des Neuen Vorhafens bei Brunsbüttel.
Nördlich von Rendsburg führt der Kanal durch den Audorfer
See und den Schirnauer See.
Schleusen
befinden sich an den Enden des Kanals bei Brunsbüttel und bei Holtenau,
und zwar je eine Neue und eine Alte Doppelschleuse. Die beiden Schleusen
eines Paares liegen parallel nebeneinander; in der Regel wird eine Schleuse
für die Einfahrt, die andere für die Ausfahrt benutzt. Die
Neuen Schleusen haben 310 m nutzbare Länge und 42 m nutzbare Breite.
Der zulässige Tiefgang beträgt im allgemeinen 9,5 m, die Drempeltiefe
beträgt 14 m unter mittlerem Kanalwasserstand. Die alten Schleusen
haben eine nutzbare Länge von 125 m und eine nutzbare Breite von
22 m; der zulässige Tiefgang beträgt in Brunsbüttel 6
m in Holtenau 7 m. Außerhalb der Schleusen liegen die Vorhäfen,
innerhalb der Schleusenanlagen erweitert sich der Kanal an beiden Enden
zu geräumigen Binnenhäfen, in denen auch größere
Schiffe an Kaimauern oder Dalben festmachen können.
Weichen
heißen die Stellen im Kanal, die durch größere Breite,
durch Dalbenreihen zum Festmachen und durch Signalstellen dazu eingerichtet
sind, das gegenseitige Passieren größerer Schiffe oder Fahrzeuggruppen
zu ermöglichen. Die Verkehrslenkungsstelle Brunsbüttel oder
die Verkehrslenkungsstelle Kiel-Holtenau bestimmt im Rahmen ihrer Aufgabe
zur Verkehrsregelung auf dem Kanal, welche Schiffe in den Weichen aufzustoppen
haben. Hierfür stehen 10 Weichen und die Binnenhäfen in Brunsbüttel
und Holtenau zur Verfügung. Die Kurven des Kanals haben zum größten
Teil eine Halbmesser von mindestens 3000 m. Einige sind jedoch geringfügig
stärker gekrümmt, den kleinsten Halbmesser 1800 m findet man
in der Kurve der Weiche Schwartenbek. Zehn Brücken mit 40 m zugelassener
Durchfahrtshöhe führen über den Kanal. Neben den Hochbrücken
führen bei Rendsburg ein Straßentunnel und ein Fußgängertunnel
unter dem Fahrwasser hindurch. Die Fähren, die den Kanal an vielen
Stellen kreuzen, sind freifahrende Motorfähren. Im Binnenhafen
von Holtenau ist ein kleines Fährschiff ausschließlich für
den Personenverkehr und unter der Rendsburger Hochbrücke eine Schwebefähre
in Betrieb.
Bau
und Geschichte
Verschiedenste
Kanalbauprojekte in China, Ägypten, Griechenland etc. dokumentieren,
daß schon im Altertum Landengen den Menschen dazu reizten, einen
Verkehrsweg für den Quertransport von Wasser zu Wasser zu schaffen.
Daher ist es nicht verwunderlich, daß sich auch die durch die
Cimbrische Halbinsel gebildete Landenge schon seit alters her als Querweg
für den Gütertransport zwischen Nord- und Ostsee anbot. Die
Cimbrische Halbinsel erstreckt sich von der Elbmündung im Süden
über eine Länge von ca. 450 km bis Kap Skagen im Norden. Im
dänischen Teil ist sie durchschnittlich 140 km, in Schleswig-Holstein
nur 60 bis 80 km breit. Erheblich verringert wird die Distanz von Nord-
zu Ostsee stellenweise durch die an der Ostseite weit ins Land einschneidenden
Förden. Die Schlei beispielsweise verkürzt den Landweg von
Schleswig zur Nordsee auf ca. 40 km. Bis
zur Verwirklichung der ersten Kanalideen blieb den Seefahrern im Ost-West-Verkehr
nichts anderes übrig als den weg- und zeitaufwendigen und zudem
extrem riskanten Kurs um Skagen zu wählen. Die Jammerbucht im äußersten
Nordwesten Dänemarks trägt nicht umsonst ihren Namen. Die
sogenannte Kaviarkarte nach Lütgens zeigt, wieviele
Schiffsverluste noch Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts im Skagerrak,
Kattegatt und in der Jammerbucht zu beklagen waren.
Der
entscheidende Anstoß für eine Ost-West-Querung von Küste
zu Küste kam im 18. Jahrhundert vom amtierenden Dänenkönig
Christian VII.: nach vielen anderen Plänen wurde 1777 bis 1784
der Schleswig-Holsteinische Kanal oder Eiderkanal, wie ihn die Dänen
nannten, verwirklicht. Er verlief von Holtenau bei Kiel im Tal der Levensau
bis zum Flemhuder See, dem künstlich begradigten und erweiterten
Flußbett der Eider folgend bis Rendsburg, wo er in die freifließende
Untereider mündete und damit über die Eidermündung bei
Tönning Zugang zur Nordsee erhielt. Um den Eiderkanal, der in der
Holsteinischen Schweiz einen Moränenrücken mit einer Scheitelhöhe
von ca. sieben Metern überwinden mußte, mit einer Wassertiefe
von drei Metern schiffbar zu machen, waren insgesamt sechs Schleusenanlagen
gebaut worden. Der Anstieg des sogenannten Treppenkanals
erfolgte über die Schleusen Holtenau, Knoop und Rathmannsdorf,
der Abstieg über Klein-Königsförde, Kluvensieck
und Rendsburg. Schon ein halbes Jahrhundert später wurde der Schleswig-Holsteinische
Kanal den Ansprüchen der sich rasant entwickelnden Schiffahrt,
besonders der zunehmend eingesetzten Dampfschiffe und der Kriegsflotte,
nicht mehr gerecht. Die Durchfahrt dauerte mit den sechs Schleusenstufen
ca. drei bis vier Tage und war damit nach wie vor sehr zeitaufwendig.
Mit Gründung des Deutschen Reiches 1871 expandierte die Schiffahrt,
Handel und Verkehr derart, daß neue Kanalprojekte in Angriff genommen
werden mußten.
Die
Auseinandersetzungen um die optimale Trassenführung eines Seekanals
nahmen nach Gründung des Deutschen Reiches durch den 1878 von dem
Hamburger Reeder Dahlström und dem Wasserbauinspektor Boden vorgelegten
Plan konkrete Formen an. Die von ihnen vorgeschlagene Linienführung
von Kiel über Rendsburg nach Brunsbüttel blieb Grundlage bei
der Verwirklichung. Sie bedeutet im Vergleich zur Umrundung von Kap
Skagen eine Verkürzung des Weges um über 400 Seemeilen. Die
Absicht der von Bismarck geführten preußischen Regierung,
die junge preußische Provinz Schleswig-Holstein militärisch
zu stärken und strategische Stützpunkte in den Norden zu verlegen,
trieb die Kanalpläne voran (Bild rechts: Hubinsel im Kanal, zum
Vergrößern auf das Bild klicken). Mit der Verlegung des Haupthafens
der Reichsmarine im Ostseeraum in die Kieler Förde fiel sicherlich
eine richtungsweisende Vorentscheidung. Im Jahr 1885 erwirkte Bismarck
entgegen der Kritik des Generalstabchefs Helmut von Moltke, der in dem
Pamphlet Rede gegen den Kanalbau die militärisch-strategische
Bedeutung des Kanals anzweifelte, die Unterzeichnung des Gesetzes
betr. die Herstellung des Kanals durch Kaiser Wilhelm I. Die Kaiserliche
Kanal-Kommission konnte daraufhin mit der Projektdurchführung beginnen.
Am
03. Juni 1887 erfolgte in Kiel-Holtenau die Grundsteinlegung durch Kaiser
Wilhelm I. In den folgenden acht Jahren waren bis zu 8.900 Arbeiter
mit dem Aushub einer ca. 100 km langen, 67 Meter breiten und neun Meter
tiefen Rinne beschäftigt. Insgesamt wurden dabei ca. 80 Mio. Kubikmeter
Erdreich bewegt. Obwohl man mit Aushub der Rinne auf mittlerer Höhe
des Meeresspiegels einen reinen Durchstichkanal ohne Treppen
schaffte, mußte dieser sowohl zur Nordsee- als auch zur Ostseeseite
hin durch Schleusenanlagen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau gegen
die erheblichen Wasserstandsschwankungen geschützt werden. Nach
Fertigstellung dieser zwei Schleusen konnte am 21. Juni 1895 die feierliche
Schlußsteinlegung unter Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. und
einer internationalen Flotte zelebriert werden (Bild links: Levensauer
Hochbrücke ca. 1900; zum Vergrößern auf das Bild klicken).
Der Kaiser-Wilhelm-Kanal, der erst 1948 in Nord-Ostsee-Kanal umbenannt
wird (im internationalen Sprachgebrauch Kiel-Canal), war damit eröffnet.
Die eingeplante Investitionssumme von 156 Mio. Goldmark wurde in dieser
achtjährigen Bauphase und durch Folgekosten wie neue Brunnensysteme
zum Ausgleich des abgesackten Grundwasserspiegels sowie ersten Verkehrsanbindungen
von Hoch- und Drehbrücken nicht überschritten.
Die
erste Erweiterungsphase dauerte von 1907 bis 1914. Durch das zunehmende
Verkehrsaufkommen und den Bau von Großkampfschiffen nach englischem
Vorbild wurde schon nach kurzer Zeit eine erste Erweiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanals
auf 102,5 Meter Breite und elf Meter Tiefe sowie der Bau größerer
Schleusenkammern nötig. Mit Kosten von 242 Mio. Goldmark wurde
diese erste Erweiterung erheblich teurer als der ursprüngliche
Bau des Kanals. Die
zweite Erweiterungsphase begann 1965 (Bild rechts: Demontage der alten
Grüntaler Hochbrücke 1986). In einer zweiten Erweiterungsphase,
die noch nicht abgeschlossen ist, wird versucht, durch erneute Verbreiterung
des Kanals auf 162 Meter der mit steigenden Passagezahlen und Schiffsgrößen
zunehmenden Erosion der Unterwasserböschung entgegenzuwirken und
damit den Verkehr sicherer und schneller abzuwickeln. Ab Kanalkilometer
87, d.h. auf dem Ostabschnitt des Kanals, sorgt der anstehende Geschiebemergel
für eine ausreichende Festigkeit des Kanalbetts, so daß hier
voraussichtlich zunächst keine Sicherungs- und Ausbaumaßnahmen
erforderlich sein werden. Die Kosten der zweiten Erweiterung werden
bisher auf ca. 950 Mio. DM geschätzt.
Der
Nord-Ostsee-Kanal ist heute - über 100 Jahre nach seiner Eröffnung
- die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Er
gilt als Hauptverkehrsader Nordeuropas, die als Tor zur Ostsee Skandinavien
und die Baltischen Staaten an den Weltverkehr anschließt. Tag
und Nacht passieren ihn über das Jahr verteilt über 43.000
Schiffe. Einen maßgeblichen Anteil haben dabei Handelsschiffe.
Passagen von Sport- und Kleinfahrzeugen werden in einer gesonderten
Statistik mit über 18.000 beziffert. Interessant ist ein Vergleich
des Nord-Ostsee-Kanals mit zwei der wichtigsten Welthandelsstraßen,
dem Panama-Kanal als Verbindung von Karibischem Meer und Pazifik sowie
dem Suez-Kanal zwischen Mittelmeer und Rotem Meer.
Technische
Informationen
Der
Einfahrt in die Schleuse und damit in den Nord-Ostsee-Kanal gehen detailliert
geregelte Anmeldeformalitäten voraus. Schon im Abgangshafen werden
die sogenannten Klarierungspapiere vorbereitet und fernmündlich
technische Angaben über das Schiff sowie die Ladung vom Reeder
an den Schiffsmakler weitergegeben. Zum einen muß anhand dieser
Papiere die Einhaltung der technischen Zulassungen überprüft
werden. Die maximale Schiffsabmessung ist mit einem Tiefgang von neun
Metern, einer Länge von 235 Metern und einer Breite von 32,5 Metern
festgelegt. Wichtig ist auch, daß eine Höhe von 40 Metern
über dem Wasserspiegel nicht überschritten wird, um die zahlreichen
Hochbrücken für den kreuzenden Schienen- und Straßenverkehr
ohne Schaden passieren zu können. Des weiteren dienen die Klarierungspapiere
zu Abrechnungszwecken sowie zur Organisation der Verkehrslogistik. Nach
Abwicklung dieser Formalitäten und einer Schleusungszeit von ca.
45 Minuten beginnt die 6,5 bis 8,5 stündige Kanalpassage, für
die je nach Schiffstyp Höchstgeschwindigkeiten zwischen 6,5 Knoten
(12 km/h) und 8,1 Knoten (15 km/h) zulässig sind.
Die
Verkehrslogistik auf dem Nord-Ostsee-Kanal wird durch 24 Verkehrslenker
in den Verkehrszentralen in Holtenau und Brunsbüttel nach einem
System gesteuert, das die Schiffe nach Größe und Ladung in
Verkehrsgruppen von 1 bis 6 einstuft. Verkehrsgruppe 6 erfaßt
dabei die größten Schiffe bzw. die gefährlichsten Transporte
(z.B. Tanker und Containerschiffe). Je nach Ausbauzustand des Kanals
wurden für die jeweiligen Streckenabschnitte sogenannte Begegnungsziffern
ermittelt. Schiffe, deren addierte Verkehrsgruppenzahl die Zahl 6 überschreiten,
dürfen sich nur in einer der zwölf Weichen begegnen . Für
Überholvorgänge gilt die maximale Begegnungsziffer 5. Auf
Basis der Klarierungspapiere ermitteln die Verkehrssteuerungsstellen
entsprechende Schiffsverkehrsdiagramme, um halbstündig den aktuellen
Verkehrslagebericht an die Schiffe durchgeben zu können. Zusätzlich
zu dieser allgemeinen Verkehrskategorisierung und -überwachung
unterliegen die Schiffe einer strikten Lotsenverordnung. Ungewohnte
hydrodynamische Kräfte (Sogwirkung) sowie Ein- und Ausfahrt in
die Schleusenkammern erfordern ein besonderes Steuerungsgeschick und
gute Streckenkenntnisse. Aus diesem Grund besteht für Schiffe ab
3,1 Meter Tiefgang bzw. ab einer bestimmten Schiffsgröße
die Lotsnahmepflicht. Nachdem ein Schleusenlotse beim Schleusungsvorgang
Hilfestellung geleistet hat, steigt bei der Einfahrt in den Kanal ein
Kanallotse zu, der das Schiff bis Kanalkilometer 54 betreut. Dort erfolgt
an der Versetz- bzw. Lotsenstation Rüsterbergen ein Wachwechsel,
ein neuer Lotse übernimmt den zweiten Teil der Kanalpassage. Bei
Schiffen ab 2.500 BRT gehen zusätzlich zwei Kanalsteuerer an Bord.
Da
der Nord-Ostsee-Kanal das Land Schleswig-Holstein von Südwesten
nach Nordosten zerschneidet, muß nicht nur auf dem
Wasser der reibungslose Verkehrsfluß gewährleistet sein,
sondern auch an Land für ausreichende Querungen über den Kanal
für Schienen- und Straßenverkehr gesorgt werden. Seit der
zweiten Erweiterungsphase wird in entsprechenden Arbeitsprogrammen der
Landesregierung ein Maßnahmenkatalog der großen Investitionsaufgaben
im Verkehrsbereich, besonders im Ausbau der großen Nord-Süd-Linien
von überregionaler Bedeutung, umgesetzt. Inzwischen stehen 13 freifahrende
Fähren, eine Schwebefähre, je ein Straßen- und Fußgängertunnel,
vier Straßenhochbrücken, zwei Eisenbahnhochbrücken,
zwei kombinierte Eisenbahn- und Straßenhochbrücken sowie
zwei Autobahnhochbrücken zur Verfügung.
Der
Nord-Ostsee-Kanal ist mit einer Kostendeckungsrate von 30 bis 40 % ein
Zuschußgeschäft. Dreistellige Millionenbeträge,
die von Personal-, Verwaltungs- und Instandhaltungskosten verschlungen
werden, können durch die Einnahmen nicht aufgefangen werden. Kontinuierlich
sinkende Schiffs-, Bruttoraum- und Tonnagezahlen führten 1993 zu
einer Senkung der Kanalgebühren um 10 % sowie zur Einführung
neuer Rabattstaffeln für Vielfahrer. Eine Kanalpassage kostet beispielsweise
für Schiffe von 500 BRT (klein) ca. 1.500 DM, für eine mittlere
Kategorie von 2.500 BRT 3.000 DM und für Schiffe mit 12.000 BRT
ca. 8.000 DM. Auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht lohnt sich ein
Vergleich zwischen der Kosten-Nutzen-Relation des Nord-Ostsee-Kanals
und der Welthandelsstraße Panama-Kanal: Auf der Strecke Hamburg-Rostock
spart ein Reeder mit der Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal bei einer
Zeitverkürzung von 1,5 Tagen und einer Verringerung der Strecke
um 430 Seemeilen ca. $ 27.000. Durch Nutzung des Panama-Kanals auf der
Strecke Hamburg-Peru bedeutet die Kanalnutzung eine Ersparnis von 9
Tagen, 4.000 Seemeilen und ca. $ 162.000. Es ist zu vermuten, daß
sich die größeren gebotenen Vorteile auch auf die für
die Kanalpassage erhobenen Gebühren und damit auf die Rentabilität
positiv auswirken. Nicht zu unterschätzen ist jedoch der gesamtwirtschaftliche
Nutzen, durch den die betriebswirtschaftlichen Defizite überkompensiert
werden: Der Nord-Ostsee-Kanal sichert ca. 2.500 Menschen direkte Beschäftigung
und ist impulsgebend für die Entwicklung der Wirtschaftsstandorte
Brunsbüttel (Chemie), Rendsburg (Binnenhafen, Werft Nobiskrug)
und Kiel (Seehafen, HDW). In der Wirtschaftsregion Schleswig-Holstein
übernimmt der Nord-Ostsee-Kanal darüber hinaus bedeutende
Funktionen in der Wasserwirtschaft als Großvorfluter sowie im
Bereich Freizeit- und Fremdenverkehr als interessantes und attraktives
Erholungsgebiet.
Neue
Technik in der Kanalsteuerung!
Artikel aus der Schleswig Holsteinischen Landeszeitung vom 29.09.2006
(zum Vergrößern auf das Bild klicken)
www.kanalkiosk.de
- EVENT HORIZON; Dorfstr.30;DE-25557 Beldorf;E-Mail: kiosk@kanalkiosk.de;
Tel.: +49 (178) 8750981
USt-ID gemäß § 27 a UStG: 28024WV - Finanzamt Rendsburg;
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